Tipps für eine entspannte kirchliche Trauung
- 15. Jan. 2021
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 3. Feb.
(Für echte Momente, schöne Fotos & einen Ablauf, der sich gut anfühlt)
Wenn ihr euch bewusst für eine kirchliche Trauung entscheidet, dann haben wir hier unsere wichtigsten Tipps für euch gesammelt – aus fotografischer Sicht und aus jahrelanger Erfahrung mit kirchlichen Hochzeiten.
Ihr seid nicht gläubig und habt keinen wirklichen Bezug zur Kirche? Dann würden wir euch ehrlich gesagt nicht empfehlen, kirchlich zu heiraten – auch wenn Eltern oder Großeltern es sich vielleicht wünschen. Es ist euer Tag und eure Hochzeit darf genau so aussehen, wie sie sich für euch richtig anfühlt.

Heiratet ihr in Schleswig-Holstein oder Hamburg? Wenn ihr euch emotionale, ungestellte Hochzeitsfotos wünscht, die sich leicht & echt anfühlen, freue ich mich auf eure Nachricht.
Gestaltet eure kirchliche Trauung gemeinsam mit dem Pastor/der Pastorin!
Auch wenn eine kirchliche Trauung bestimmte Grundabläufe hat, kann man bei einer kirchlichen Trauung manche Dinge selbst bestimmen. Denkt dabei an euch und eure Gäste, was ihr bisher gesehen habt, was euch wichtig ist und was ihr vielleicht nicht so toll findet. Gemeinsam mit eurer Kirche findet ihr daraufhin sicherlich die optimale Trauzeremonie!
Gestaltet eure kirchliche Trauung gemeinsam mit eurer Pfarrperson
Auch wenn kirchliche Trauungen bestimmte Grundstrukturen haben, gibt es oft viel mehr Gestaltungsspielraum, als man denkt. Sprecht mit eurem Pastor oder eurer Pastorin darüber:
Was euch wichtig ist
Was ihr schön findet
Was ihr euch weniger wünscht
Gemeinsam könnt ihr so eine Zeremonie gestalten, die persönlich, würdevoll und trotzdem ganz ihr ist – und auch für eure Gäste emotional berührt.

Sagt eurer Kirche, dass wir dabei sind
Wir arbeiten mit sehr kleinem Equipment, bewegen uns leise, unauffällig und mit großem Respekt für den Ort und die Zeremonie. In stillen Momenten (Gebet, Segen etc.) sind wir natürlich komplett ruhig – kein Blitz, kein Rennen, kein Stören.
Leider haben manche Kirchen schlechte Erfahrungen mit Fotograf:innen gemacht und erlauben deshalb keine Begleitungen mehr. Sprecht daher bitte unbedingt im Vorfeld mit eurer zuständigen Person darüber.
Wenn es zeitlich passt, stellen wir uns vor der Trauung auch immer persönlich beim Pfarrer oder der Pastorin vor – das schafft Vertrauen und sorgt für einen entspannten Ablauf für alle Beteiligten.
Wie wäre es mit einer kirchlichen Outdoor-Trauung?
Seit der Pandemie sind viele Kirchen offener für alternative Formate – darunter auch kirchliche Zeremonien im Freien.
Wenn ihr euch zwar einen kirchlichen Rahmen wünscht, aber weniger in klassischen Kirchenräumen heiraten möchtet, könnte das eine wunderschöne Lösung sein:
Am Meer
In einem Garten
Mit Blick auf Felder, Seen oder Berge
Spirituell – aber leicht, offen und naturverbunden.

Weniger Kunstlicht = schönere Stimmung
Kirchen können hell, weiß und lichtdurchflutet sein – oder dunkel, schwer und sehr kunstlichtlastig. Häufig wird automatisch das künstliche Licht eingeschaltet, was:
harte Schatten erzeugt
unnatürliche Hauttöne schafft
die Stimmung deutlich verändert
Unser Tipp: Fragt eure Pfarrperson, ob die künstliche Beleuchtung – soweit möglich – ausgeschaltet bleiben darf. Kerzen, Fensterlicht und natürliche Lichtstimmungen wirken oft viel wärmer, emotionaler und zeitloser. Und: Wir können problemlos auch bei wenig Licht fotografieren
(Links immer mit Kunstlicht von oben; Rechts immer mit Fensterlicht & ggf. Kerzen)
Bitte keine Handyfotograf:innen während der Trauung
Grundsätzlich haben wir nichts gegen fotografierende Gäste – außer während der Zeremonie.
Gerade in Kirchen lenkt das Klicken von Kameras, Aufstehen, Vorlaufen und Handyhochhalten stark vom Moment ab – für euch, für eure Gäste und auch für den Ablauf.
Unser Wunsch:Lasst eure Gäste die Trauung wirklich erleben, statt sie durch Bildschirme zu betrachten. Wir kümmern uns um die Erinnerungen – versprochen
Wählt eine Kirche, die euch wirklich gefällt
Sucht euch nicht zwingend die Kirche aus eurer Gemeinde aus – sondern die, die euch emotional anspricht.
Es gibt unglaublich schöne Kirchen auch außerhalb des direkten Wohnortes. Viele Pfarrer:innen und freie Theolog:innen begleiten euch gern auch in anderen Gemeinden. Die Atmosphäre eurer Trauung wird maßgeblich vom Raum geprägt – und das darf bewusst gewählt sein.

Geht langsam zum Altar – dieser Moment kommt nie zurück
Der Einzug ist einer der emotionalsten Augenblicke eurer Hochzeit. Bitte lauft ihn nicht im Eilschritt.
Lasst euch Zeit:
schaut euch um
nehmt eure Gäste wahr
hört die Musik
atmet
Fragt eure Pfarrer:in, ob er mit Begleitung bereits ein Stück vor euch losgehen kann – so hat euer Partner oder eure Partnerin den schönsten Blick auf euch beim Einzug. Und ihr bekommt den Raum, den dieser Moment verdient
Tut so, als wären wir nicht da
Wir begleiten eure Hochzeit so unauffällig wie möglich. Ab und zu werdet ihr uns sehen – aber bitte:
Nicht in die Kamera schauen
Euch nicht wegdrehen
Einfach so sein, wie ihr seid. Genau daraus entstehen die schönsten Bilder
Warum nicht anders sitzen?
In klassischen kirchlichen Zeremonien sitzt ihr meist mit dem Rücken zu euren Gästen – dabei sind sie doch genau wegen euch da.
Wenn euch Symmetrie nicht wichtiger ist als Nähe, könnt ihr überlegen:
seitlich zum Altar zu sitzen
den Pastor auf die andere Seite zu stellen
So fühlen sich eure Gäste stärker eingebunden – und ihr könnt während der Zeremonie auch ihre Reaktionen sehen. Win-win
Lasst euch feiern – beim Auszug
Wir lieben es, wenn erst die Gäste und dann das Brautpaar die Kirche verlassen. So können sich draußen alle zu einem Spalier aufstellen und euch mit:
Blüten
Kräutern
Blättern
natürlichem Konfetti
Seifenblasen
Wimpeln
feiern und überschütten. Dieser Moment ist pure Energie, pure Freude – und fotografisch einfach großartig. Bitte besprecht das vorher mit eurer Pfarrperson, da der klassische Ablauf meist andersherum ist. Oft wird es dann vor der Trauung noch einmal kurz angekündigt.

Sektempfang lieber an der Location
Nach dem Auszug lasst euch gern beglückwünschen – aber verschiebt den eigentlichen Sektempfang lieber zur Location.
Warum? Weil viele Gäste sonst nur schnell anstoßen und direkt weiterfahren müssen. An der Location angekommen könnt ihr:
entspannt ankommen
euch nochmal feiern lassen
gemeinsam in den Tag starten
Und das fühlt sich einfach runder an
































































